Schützen Sie Ihre Geräte vor Blitzschäden

Die Tage werden länger, die Temperaturen werden heißer – der Sommer steht vor der Tür. Und mit ihm auch Sommergewitter. Bei Blitzschlägen können Spannungsschwankungen von bis zu 100.000 Volt entstehen, die für einigen Schaden bei elektronischen Geräten im Haus sorgen können.

FRITZ!Box mit integriertem Spannungsschutz

FRITZ!Box-Modelle sind grundsätzlich geschützt: Denn jedes Modell hat einen eingebauten Überspannungsschutz. Eine hundertprozentige Sicherheit bietet dieser Schutzmechanismus jedoch nicht. Um Schäden zu vermeiden, sollte man während eines Gewitters folgende drei Schritte beherzigen:

  1. Trennen Sie bei Gewittern Ihre FRITZ!Box sowohl vom DSL-Anschluss als auch vom Stromnetz.
  2. Sollten Sie Festnetztelefone haben, ziehen Sie auch bei diesen den Stecker. 
  3. Auch Steckerleisten sollten vorsichtshalber vom Strom getrennt werden. Denn das Ausschalten des Kippschalters schützt nicht vor den Folgen eines Blitzschlags.

Anrufweiterleitung auf Ihr Smartphone

Sobald Ihre FRITZ!Box vom Netz ist, haben Sie weder Internet noch Telefonie. Um trotzdem auf dem Festnetz erreichbar zu sein, richten Sie vorher mit wenigen Klicks die Rufumleitung als Anrufweiterschaltung im Amt (AWS) über Ihre FRITZ!Box ein. Durch den Anbieter werden dann alle Anrufe automatisch bspw. auf Ihr Smartphone weitergeleitet.

Ist das Gewitter vorbei, verbinden Sie Ihre FRITZ!Box wieder mit dem DSL-Anschluss und dann mit dem Stromnetz. Ihre Einstellungen bleiben bestehen und Sie können ganz normal weitersurfen.

Reparatur ausgeschlossen

Eine FRITZ!Box mit Überspannungsschäden kann nicht repariert werden, da die mikroelektronischen Bauteile zerstört sind. Übrigens: Viele Hausratsversicherungen übernehmen Schäden, die durch einen Blitzschlag entstanden sind, eine kaputte FRITZ!Box eingeschlossen.